Portrait

Judith Bärtschi erlickte den Blick der Welt im Sommer 1965, unter einem Neptun-Sonne-Saturn Trigon, ergänzt durch etliche diametralquere Aspekte, in Interlaken.

Schon früh musste sie den Vorwurf «Narrenhände verschmieren Tisch und Wände» über sich ergehen lassen und diese tadelnden Worte erwiesen sich später als selffullfilling prophecy..

Was von der Schule übrigblieb, war: Pi = 3,14 und «Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand». Nach abgebrochenem Studium (bei der Vorstellung, alle Pausen ihres Lebens in Lehrerzimmern verbringen zu müssen, schwante ihr Übles) sass sie nur noch malerisch da, studierte Wirtschaft in der Berner Altstadt, und besuchte die Ecole de Bosart (Lebensschule). Sie vertraute auf die alte Weisheit: «den seinen gibts der Herr im Schlaf». Bär-Chi erarbeitete sich den Meisterintitel im Nichtstun und lebt seither als Dasignerin in Bern.

Seit 1990 stellt sie ihre Bilder aus, entwirft verschiedene Kartenserien und gründete im Jahre 2000 den Bärtschi-Verlag, in dem bereits drei Cartoons, ein Adventskalende und die Alltagskarten erschienen sind. Im November 2008 werden zwei weitere Surprisen den Markt erobern.... Judith lebt zwar nicht davon, dafür dafür.

Der Lappan Verlag in Deutschland wurde auf die Taugenichte aufmerksam und vertreibt sie nun in Deutschland und Oesterreich.

Im Königsfurt Urania Verlag sind die Alltagskarten, die himmlischen Helfer und das Madame Lenormand Set erschienen.

Bild von Judith Bärtschi
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